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Friedrich-Rückert-Dorf Oberlauringen

24.11.2020

2017 konnten wir in Oberlauringen das mit dem Staatspreis „Dorferneuerung und Baukultur“ ausgezeichnete Friedrich.Rückert.Poetikum eröffnen – ein kleines Haus für einen großen Dichter und Denker! Jetzt folgt der damaligen Gebäudesanierung die Neugestaltung seines Umfeldes. Wir entwickeln dafür die inhaltliche und gestalterische Linie und unterstützen damit die Weiterentwicklung des Friedrich-Rückert-Themendorfs. Auch der neue Schulbus des Marktes Stadtlauringen soll künftig mit poetischen und grafischen Anklängen auf Friedrich Rückerts Kindheit in dem beschaulichen Dorf am Haßbergtrauf verweisen.

Laufende Gespräche

3.11.2020

Abgeschlossen ist die Studie für das Museum in Günzburg bereits seit einem Jahr. Jedoch erfordert unser Kernvorschlag intensive Verhandlungen zwischen der Stadt und der Bayerischen Staatsregierung. Unser Konzept sieht vor, das mächtige Museumsgebäude räumlich mit dem benachbarten Schloss zu verschränken, so dass sich die Stadt in die laufende Schlosssanierung des Freistaats einklinken kann. In einer Klausurtagung debattierte der Stadtrat jetzt das Thema erneut – noch ist nichts entschieden.

Jüdisches Leben in Colmberg

8.10.2020

In pandemiebedingt kleinerer Runde fand am 9. Oktober die Eröffnung des Dokumentationszentrums „Familiengeschichten – Jüdisches Leben in Colmberg“ statt. Die von uns konzipierte Ausstellung bietet Raum für die Begegnung mit Geschichte(n): Im Mittelpunkt stehen unmittelbare und sehr direkte Begegnungen mit Frauen, Männern und Kindern der jüdischen Familien, die einst hier lebten. Dabei informiert die Ausstellung nicht nur, sondern sie erklärt, hilft Vorurteile abzubauen und wirbt für ein respektvolles Miteinander. In Colmberg ist jüdisches Leben Geschichte – der Austausch mit aktiven jüdischen Gemeinden dafür umso wertvoller. Die Eröffnungsgäste zeigten sich von der Konzeption, Gestaltung und Zielsetzung beeindruckt.

Es läuft…

30.9.2020

Der Bipedalismus spielt in unserem neuesten Projekt eine zentrale Rolle. In einer Tongrube im Ostallgäu entdeckten Paläontolog*innen der Universität Tübingen bei Grabungen unter anderem die Überreste eines Menschenaffen, den sie „UDO“ tauften. Schnell entpuppte sich UDO als wissenschaftliche Sensation, denn er konnte aufrecht gehen – und zwar lange vor vergleichbaren Zweibeinern aus Afrika! Nun prüfen wir, welche Vermittlungsformate am besten geeignet sind, diesen Jahrhundertfund und seine Bedeutung für die Menschheit erfahrbar und erlebbar zu machen. Aus dem KickOff am 1. Oktober nahmen wir viele Einblicke und Impulse mit!

Be Neumann! – Sei Neumann!

17.9.2020

Nach Monaten der Bestandsaufnahme steht der Rahmen: 91 Bauwerke in sieben Landkreisen und zwei kreisfreien Städten! Jetzt geht es um die Inwertsetzung des eindrucksvollen Oeuvres des barocken Stararchitekten Balthasar Neumann und dazu sollen viele Akteure beitragen. Der zweite Workshop am 18. September in Schweinfurt war schnell ausgebucht, so dass wir zwei weitere Termine ansetzen konnten. Doch nicht nur das Interesse, auch die Begeisterung war groß – die Teilnehmer*innen entwickelten überraschende und kreative Ideen, die in das Gesamtkonzept einfließen werden.

Ist das Kunst? Oder kann das weg?

7.9.2020

In diesem Fall gilt beides. Denn die drei mal acht Meter große namenlose Wandplastik, die Lothar Stiller (1934-1990) kurz vor seinem Tod im Foyer der Fakultät für Physik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg schuf, ist zweifellos ein Kunstwerk. Doch jetzt muss es weichen. Ein Restaurierungsbetrieb versetzt die raumgreifende, mit Blei verkleidete Installation soeben in ein anderes Universitätsgebäude. Damit entsteht Platz für unsere neue Ausstellung über Wilhelm Conrad Röntgen, seine Impulse für die physikalische Forschung und seine wissenschaftlichen Nachfolger an der Würzburger Alma Mater.

Tief geblickt

21.7.2020

Während wir uns aktuell noch mit der Konzeption des Museums „Main und Mensch“ beschäftigen, ist die Sanierung des Spitals in Ochsenfurt bereits angelaufen. Die archäologischen Grabungen auf dem Areal ließen tief blicken: Sie lieferten Fundstücke, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen! Damals nahm die Entwicklung Ochsenfurts gerade Fahrt auf – begünstigt durch die Lage am Main und den Bau einer Holzbrücke, die später durch eine steinerne ersetzt wurde. Überall in der Architektur und Geschichte der Stadt spiegelt sich das enge Zusammenspiel von „Main und Mensch“.

Karlsgraben multiperspektivisch

22.6.2020

Eigentlich scheint die Sache klar: Der Karlsgraben ist das bedeutendste archäologische Bau- und Bodendenkmal der Karolingerzeit in Bayern. Am KickOff zur Erschließung und Inwertsetzung des Denkmals nahm am 23. Juni jedoch nicht nur die Denkmalpflege teil. Geladen hatten wir auch Fachleute aus vielen anderen Bereichen – aus Landschaftspflege und Naturschutz, aus Tourismus und Museum, aus Behörden und Kommunen. Gemeinsam verbrachten wir einen äußerst informativen (und heißen) Nachmittag an der Fossa Carolina zwischen Treuchtlingen und Weißenburg.

Kreismuseum vs. UNESCO-Welterbe

16.6.2020

Am 17. Juni 2020 entschied sich der Kulturausschuss des Kreistags Neu-Ulm auf unsere Empfehlung hin gegen die Einrichtung eines archäologischen Kreismuseums in Senden. Zu viele Aspekte in unserer Machbarkeitsstudie sprachen letztlich gegen das Projekt. Vor allem die übermächtige Konkurrenz von drei archäologischen Welterbestätte im näheren Umkreis ließ Zweifel an einem erfolgreichen Museumsbetrieb aufkommen. Stattdessen wird der Landkreis nun den bestehenden archäologischen Park in Kellmünz ausbauen und damit das reiche archäologische Erbe der Region weiter pflegen.

Geschichte(n) statt „alter Glanz“

8.6.2020

Die letzten Handwerker haben die Synagoge Gleusdorf im Mai verlassen, die Sanierungsarbeiten sind damit abgeschlossen. Sie folgten einem denkmalpflegerischen Konzept, das vorsah, alle Umbauten, Zerstörungen und Nutzungsspuren, die das 1857 errichtete Gebäude im Lauf der Zeit erfahren hat, zu konservieren und so seine Geschichte sichtbar zu machen. Auf eine Rekonstruktion des ursprünglichen Zustands wurde bewusst verzichtet. Unsere Aufgabe ist es nun, diese Geschichte(n) künftigen Besucher*innen zu erzählen und zu erläutern – durch Publikationen und eine Ausstellung im Nachbargebäude.

Foto: Grafik Design 25, Fulda

Zeitspuren in Dachau

17.5.2020

Am 8. Mai 2020 – 75 Jahre nach Kriegsende – eröffnete die KZ-Gedenkstätte Dachau unter dem Titel „Zeitspuren“ eine Sonderausstellung zum KZ-Außenlagerkomplex Allach. Gezeigt werden rund 100 Objekte, die bei den archäologischen Grabungen 2016/17 auf dem ehemaligen Lagergelände gefunden wurden. Wir hatten in unserer Konzeptstudie zum künftigen Umgang mit dem Lagergelände in München-Ludwigsfeld eine solche Sonderausstellung angeregt. Der Münchner Kulturreferent Anton Biebl freut sich in seinem Online-Grußwort über die Umsetzung des Vorschlags – genau wie wir!

Strahlender Barockbaumeister

7.5.2020

Auf den Spuren Balthasar Neumanns entdecken wir das gewaltige kulturelle Erbe, das er in Franken hinterlassen hat. Seinem unermüdlichen Einsatz als Baumeister, Wasserbauingenieur, Berater und Unternehmer verdanken wir das facettenreiche Bild eines der größten Architekten der Barockzeit. Wir begegnen dabei aber nicht nur der Kunst, sondern auch vielen Kunst- und Geschichtsinteressierten, die sich bereits engagiert vor Ort für „ihr“ Balthasar-Neumann-Erbe einsetzen. Ideen und Impulse münden dabei direkt in die weitere Konzeptionsarbeit.

Kulturarbeit trotz(t) Pandemie

13.4.2020

Auch Friedrich Rückert leidet unter den herrschenden Kontaktbeschränkungen; ist doch sein Poetikum in Oberlauringen – genau wie alle anderen Museen – momentan geschlossen. Doch die häusliche Isolation ist sicher nicht von Dauer; längst sehnen sich die Menschen wieder nach Kultur! Friedrich Rückert hätte im erzwungenen Home Office ganz gewiss vor allem eins getan – er hätte gedichtet. Und wir? Wir arbeiten auch: Trotz der schwierigen Zeiten schieben wir „die Kultur“ an und bearbeiten Projekte auf Hochtouren. Es gibt eine Zeit „danach“ – und wir werden uns den neuen kulturellen Herausforderungen stellen.

Foto: Hans Mager

Nummer 30 steht!

16.3.2020

Am „Weißen Turm“ im östlichen Abschnitt der Schweinfurter Stadtmauer konnten wir die 30. Erläuterungstafel zu einem historischen Bauwerk in der ehemals freien Reichsstadt aufstellen. Auch zu diesem Denkmal können wir wieder eine ungewöhnliche Geschichte erzählen: Beim „Weißen Turm“ handelt es sich nämlich weniger um einen Rest der Stadtbefestigung als vielmehr um einen Zugang zu den Bierkellern umliegender Brauereien. Im Zweiten Weltkrieg boten sie der Bevölkerung Schutz bei Luftangriffen.

Fossa Carolina

15.3.2020

Sein Name ist Programm: Karl der Große gab sich nicht mit Kleinigkeiten ab. Er dachte groß – auch als er Ende des 8. Jahrhunderts ein Kanalprojekt von gesamteuropäischer Dimension plante. Durch die Verbindung von Altmühl und Rezat wollte er die Flusssysteme von Rhein und Donau miteinander vereinen. Eindrucksvolle Überreste des Projektes blieben im Treuchtlinger Stadtteil Graben erhalten. Hier könnte nun ein Heritage Interpretation Center entstehen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden wir verschiedene Standorte prüfen und realistische Vorschläge entwickeln.

Ins Innerste der Welt

20.2.2020

Vor 125 Jahren entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Für diesen Anlass haben wir schon im vergangenen Jahr ein Grobkonzept zu einer Ausstellung am Physikalischen Institut der Universität Würzburg entwickelt. Die Ausstellung will „ins Innerste der Welt“ blicken. Mittlerweile steht die Finanzierung und wir erhielten zusammen mit unseren Partnern von „Heldenstreich“ den Auftrag zu Realisierung – höchste Zeit, denn zum Entdeckungstermin am 8. November 2020 muss alles fertig sein!

Das ist Neu, Mann!

19.1.2020

Balthasar Neumann war einer der bedeutendsten Baumeister des Barock – nicht nur in Süddeutschland, sondern in ganz Europa. Sein Schwerpunkt lag allerdings in Franken. Sieben LEADER-Regionen sowie die Städte Würzburg und Bamberg haben sich daher zusammengetan, um unter Federführung der LAG Schweinfurter Land das kulturelle Erbe des genialen Architekten zu erfassen und in Wert zu setzen. In einer Machbarkeitsstudie führen wir die Erhebungen durch und entwickeln gemeinsam innovative Projektideen für die Zukunft. Der Kick-Off mit den Projektpartnern fand am 20. Januar im Landratsamt Schweinfurt statt.

Post für die Kelten

14.1.2020

Vor über zehn Jahren schloss die Archäologische Staatssammlung ihr Zweigmuseum in Neu-Ulm. Seither bemüht sich der Landkreis Neu-Ulm darum, ein neues archäologisches Museum einzurichten. Zahlreiche Standorte in der Region wurden zwischenzeitlich geprüft. Seit dem letzten Sommer bietet sich die Möglichkeit, großzügige Gewerberäume in Senden anzumieten – die bislang darin untergebrachte Poststelle war zuvor geschlossen worden. In den kommenden Monaten prüfen wir die museale Eignung des Standorts und der Räumlichkeiten.

Führungskompetenz auf engstem Raum

12.12.2019

Leo Weismantel war Vieles: ein erfolgreicher Autor, ein radikaler Pädagoge und ein streitbarer Kulturpolitiker. Um seine komplexe Persönlichkeit bei einer Führung durch das Leo-Weismantel-Haus in Obersinn möglichst vielen Besucher*innen vermitteln zu können, braucht es ein griffiges didaktisches Konzept.  Wir luden deshalb unsere Kollegin Doris Hefner – Kulturalive – aus Fürstenfeldbruck ins Sinntal ein, um mit dem örtlichen Museumsteam einen ganzen Samstag lang bei einem abwechslungsreichen Workshop Führungspraktiken einzuüben.

Industrieprodukt Steingut

8.12.2019

Wächtersbacher Keramik ist vielen Kennern der materiellen Kultur ein Begriff. Wir unterstützen die Gemeinde Brachttal dabei, das ehemalige Fabrikgelände sowie mehrere Außenstandorte und Sammlungen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zu verknüpfen. Die historischen Örtlichkeiten und Realien, aber auch die Geschichten und Erinnerungen an dieses frühe Beispiel der Industriekultur sollen aktiv bewahrt und weitervermittelt werden. Gemeinsam mit einer Vielzahl engagierter Akteure werden wir Ideen entwickeln und ihre Umsetzung planen.

Die Juden von Gleusdorf

1.12.2019

In vielen Ortschaften der fränkischen Haßberge finden sich bis heute Spuren einstigen jüdischen Lebens. Die Gemeinden begreifen diese Friedhöfe, Synagogen und Mikwen meist als ein kulturelles Erbe, das es zu erhalten gilt. Die Gemeinde Untermerzbach erwarb daher vor einigen Jahren die ehemalige Synagoge von Gleusdorf samt eines Nachbargebäudes und lässt das Ensemble gerade aufwändig sanieren. Wir recherchieren derweil die Geschichte des Ortsteils und seiner jüdischen Gemeinde, um in den kommenden Monaten eine erläuternde Ausstellung im Nachbargebäude einzurichten.

Drei, zwei, eins – Main!

22.11.2019

Zur Einrichtung eines Themenmuseums mit klarem Profil braucht es vor allem eines – eine geeignete Sammlung. Das gilt auch für das geplante Museum „Main und Mensch“ in Ochsenfurt. Die Bestände des Heimatmuseums müssen erweitert werden und dazu sind wir auf Unterstützung angewiesen. Mit einem Colloquium wollten wir mit anderen Museen am Main ins Gespräch kommen und darüber diskutieren, wie gemainsames Sammeln funktionieren könnte. Mit ausgewiesenen Fachreferent*innen aus ganz Deutschland und etwa 40 Teilnehmer*innen gelang ein informativer Austausch.

Christkind im Poetikum

21.11.2019

Die Stadt Nürnberg hat ein neues Christkind: Benigna Munsi! Wir sind überzeugt, dass sie ihre neue Aufgabe mit Bravour meistern wird. Von ihrer Ausstrahlung und ihrer Selbstsicherheit waren wir schon 2017 begeistert, als sie bei ihrem Filmauftritt in Friedrich Rückerts „Dichterkosmos“ Verse des fränkischen Poeten rezitierte – natürlich, neugierig, aufgeschlossen und kosmopolitisch. Benigna Munsi war die perfekte Botschafterin für den Orientalisten und Weltpoeten aus Schweinfurt!

Museumsforum Mittelfranken

14.11.2019

In loser Folge lädt die Abteilung für Heimatpflege beim Bezirk Mittelfranken zu einem Museumsforum ein, bei dem Fachreferent*innen zu museumsspezifischen Themen Stellung nehmen. Am 15.11.2019 referierte Jochen Ramming im Jüdischen Museum Fürth aus der Sicht eines freiberuflichen und im Berufsverband (BfK) organisierten Kulturwissenschaftlers über „Scheinselbstständigkeit“ und geeignete Vermeidungsstrategien. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion, die sowohl den dringenden Aufklärungs- als auch den akuten Handlungsbedarf verdeutlichte.

Foto: Bezirk Mittelfranken

Eine Passion

10.11.2019

Es gibt Themen, die uns auch weit über ein konkretes Projekt hinaus beschäftigen: Passionsspiele zum Beispiel. Schon 2013 stellten wir im fränkischen Passionsspielort Sömmersdorf eine multimediale Ausstellung zur Geschichte des Spiels, einen Film zur Neuinszenierung des Stücks und mehrere Andachtsorte unter freiem Himmel für die Besucher fertig. Danach griff Jochen Ramming das Thema immer wieder wissenschaftlich auf – soeben erschien sein umfassender Aufsatz „Passionsspiele im deutschsprachigen Europa“ im Handbuch der Religionen (Ergänzungslieferung 62 – 11/2019).

Krämershaus wird Schützenhaus

30.10.2019

Seit über 30 Jahren steht das denkmalgeschützte Krämershaus am Marktplatz von Uffenheim leer. Immer wieder zerschlugen sich die Sanierungspläne der Stadt. Echte Aussicht auf Erfolg verspricht jetzt eine museale Nutzung: Der Mittelfränkische Schützenbund sucht schon lange nach einem Ort, an dem er seine historische Sammlung präsentieren kann. Uffenheim – die Stadt, in der der Bund 1951 gegründet wurde – wäre dafür der richtige Ort und das Krämershaus könnte das passende Museumsgebäude werden. Wir werden in den kommenden Monaten ein erstes Konzept entwickeln.

10 Jahre Literaturhaus Wipfeld

20.10.2019

Als wir 2009 das Literaturhaus Wipfeld eröffneten, war es das erste Spezialmuseum für Literatur in Unterfranken. Seitdem ist viel passiert: 2017 eröffneten wir das Friedrich.Rückert.Poetikum in Oberlauringen und 2019 das Leo-Weismantel-Haus in Obersinn. Ihren Erfolg verdanken diese Literatur-Häuser der Kombination aus attraktiver Ausstellung und anregendem Veranstaltungsprogramm. Das kommt an! Zum Erfolg Wipfelds beim Kreisentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat auch das Literaturhaus seinen Teil beigetragen.

Foto: Stefan Issig, Atelier Zudem

Im Land der offenen Fernen

13.10.2019

Mit der Leiterin des Rhönmuseums Eva-Maria König und dem Gestalterteam von hgb aus Hannover unternehmen wir aktuell Exkursionen zur Erkundung der Rhön. Im Vordergrund steht dabei das Landschaftserlebnis: Das „Land der offenen Fernen“ soll Impulse liefern für die Gestaltung der neuen Ausstellung und einfließen in das Farbklima, die Materialauswahl und die Textur der Oberflächen. Ausblicke, wie hier vom Ellenbogen, lassen eine spannende Gestaltungslinie erwarten!

Historische „Gartenabfälle“

30.9.2019

Die Sanierung des Schweinfurter Samtturms ist mittlerweile soweit abgeschlossen, dass wir darin unsere kleine „Ausstellung“ installieren konnten. Neben Erläuterungen zur Baugeschichte zeigt nun eine Vitrine Fundstücke aus dem Kellergewölbe des ehemaligen Gefängnisturms. Entdeckt wurden dort aber keine Hinterlassenschaften ehemaliger Häftlinge, sondern durchweg Relikte einer späteren – weit angenehmeren – Nutzung des Turms als Gartenhaus: Ein stattliches Konvolut leerer Flaschen erzählt von feucht-fröhlichen Gartenfesten zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Renaissance und Gegenwart

22.9.2019

Der Gemeinderat von Walldürn nahm am 23. September 2019 das von uns vorgestellte Konzept für das Stadt- und Wallfahrtsmuseum einstimmig an und beschloss die Weiterentwicklung des Projektes. Vor zwei Jahren hatte das Haus wegen statischer Mängel schließen müssen. Eine umfassende Ertüchtigung des wertvollen Renaissancegebäudes nach musealen Standards schien fast unmöglich – erst die Idee für einen angrenzenden Neubau mit funktionalen Aufgabenschwerpunkten, genügend Raum auch für die Tourist-Information und mit dem Ziel der barrierefreien Erschließung des denkmalgeschützten Museums brachte die Lösung. Jetzt kann in der Stadtmitte ein vitales Zentrum entstehen: Kultur und Information in einem Gebäudekomplex.

Juryentscheid in Mödlareuth

11.9.2019

Am 12. September trat in der Sporthalle von Töpen das Preisgericht für den Architekturwettbewerb zum Neubau des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth zusammen. Wir waren als sachverständige Berater dazugeladen. In einer zwölfstündigen Sitzung begutachtete das Gremium 23 eingereichte Beiträge und kürte am Ende vier Preisträger. Der erste Platz ging einstimmig an das Atelier 30 aus Kassel, dessen Entwurf sowohl hinsichtlich seiner landschaftlichen Einbettung und seiner ästhetischen Gestaltung als auch aufgrund seiner funktionalen Raumaufteilung vollauf überzeugte. Geplanter Baubeginn ist 2021 – in der Zwischenzeit entwickeln wir das Ausstellungskonzept weiter.

On Research Tour

5.8.2019

Das in Leutershausen geplante „Museum Pioniere der Lüfte“ verfügt über einmalige Exponate rund um den Flugpionier Gustav Weisskopf. Uns beschäftigt derzeit intensiv die wissenschaftliche Bearbeitung der Museumssammlung. Seine Leistungen als Flugpionier hatte Weisskopf um 1900 in den USA erbracht, in den 1930er Jahren setzten dort auch die ersten Recherchen dazu ein. Deshalb werden wir die in einschlägigen US-amerikanischen Archiven und Sammlungen niedergelegten Materialien und Dokumente ausheben und sichten. Wir berichten darüber auf dem Research-Tour-Blog.

X-hibition

29.7.2019

Am 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen an der Universität Würzburg die – später nach ihm benannten – X-Strahlen. 2020 steht daher das 125-jährige Jubiläum dieser zukunftsweisenden Forschungsleistung an! Grund genug, gemeinsam mit der Marketing-Agentur Heldenstreich für das Physikalische Institut der Universität eine Präsentation zu entwickeln, die sich als Schnittstelle zwischen Tradition, Identität und Zukunft der Würzburger Forschungseinrichtung versteht: Corporate Identity für ein naturwissenschaftliches Exzellenzcluster.

Zustimmung im Kulturausschuss

21.7.2019

Ein halbes Jahr ist vergangen seit wir mit unseren 10 Empfehlungen für die Augsburger Museen erstmals an die Öffentlichkeit getreten sind. Es folgten intensive Diskussionen mit den Museen und in politischen Gremien, die schließlich zu weitgehendem Konsens führten. Anschließend wurden die Vorschläge gemäß der zu erwartenden Umsetzungszeiträume geordnet. In seiner 40. Sitzung stimmte der Kulturausschuss schließlich dem Gesamtkonzept zu. Erste Erfolge zeigen sich jetzt schon: Die Stadt wird in Kürze zwei Stellen in den Museen neu besetzen und zwei zusätzliche Stellen ausschreiben.

Kleines Museum – großes Interesse

18.7.2019

Nach 18 Monaten intensiver Planungs- und Umsetzungsarbeit konnten wir in Obersinn das Leo-Weismantel-Haus eröffnen. Zahlreiche Gäste aus Kultur und Politik zeigten großes Interesse an dem charismatischen Schriftsteller und Pädagogen. Auf einer Fläche von nur 40 m² entwickelten wir eine museale Präsentation, die Weismantels universale Gedankenwelt erstmals greifbar werden lässt. Die Herausforderung lag dabei eindeutig in der räumlichen Beschränkung im Haus – entstanden ist ein kompaktes und dabei doch vielfältiges Projekt, das nicht nur die Ausstellung, sondern auch das Leo-Weismantel-Archiv mit Sonderausstellungsfläche und einen funktional ausgestatteten Veranstaltungsraum umfasst.

Ausgezeichnet!

23.6.2019

Alle zwei Jahre vergibt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten den Staatspreis „Dorferneuerung und Baukultur“. Es zeichnet damit Sanierungsprojekte im ländlichen Raum aus, die „beispielgebend für den Erhalt der Baukultur und damit auch von entscheidender Bedeutung für die Innenentwicklung der Dörfer“ sind. 2019 wurden 15 Projekte ausgezeichnet; rund 2.000 standen zur Wahl! Einen der begehrten Staatspreise erhielt das Friedrich.Rückert.Poetikum in Oberlauringen, das wir konzipieren und gestalten durften. Herzlichen Glückwunsch an die Gemeinde Stadtlauringen!

3 x „M“ in Ochsenfurt

5.6.2019

Es floss nicht viel Wasser den Main hinunter, bis die Stadt Ochsenfurt sich entschloss, die Planungen für das „Museum Main und Mensch“ in der historischen Spitalanlage fortzusetzen. Im letzten Jahr erst hatten wir hierfür eine Machbarkeitsstudie vorgelegt – jetzt können wir mit der Rahmenkonzeption fortfahren. Ein Aufgabenschwerpunkt wird dabei der Ausbau themenspezifischer Sammlungsbereiche sein; dabei setzen wir auch auf neue Wege in der Zusammenarbeit mit anderen Museen.

Das Schweinfurter Modell

2.6.2019

Seit den 1980er Jahren saniert Schweinfurt seine Altstadt. Dabei kauft die Stadt marode Bauwerke auf, klärt Grundstückfragen, führt Grundsanierungen durch und wertet das Umfeld auf, bevor sie die Gebäude mit überschaubaren Risiken wieder an private Investoren veräußert. Wir begleiten dieses Schweinfurter Modell schon seit 10 Jahren auf Schritt und Tritt: Jede erfolgreich abgeschlossene Baumaßnahme komplettieren wir mit einer Erläuterungstafel oder einer Ausstellung. In den kommenden Wochen werden wir uns um den Samtturm kümmern.

Faszination Fliegen

19.5.2019

Nachdem die Vorplanungen für das aufsehenerregende Museumsprojekt in Leutershausen rund um Gustav Weisskopf und die „Pioniere der Lüfte“ die verantwortlichen Projektträger begeistern und überzeugen konnten, steigen wir mit der Feinkonzeption der Ausstellung in die nächste Planungsstufe ein. Eine intensive Forschungsphase wird unsere konzeptionelle und kuratorische Arbeit begleiten – wir freuen uns auf die Fortsetzung des spannenden Krimis um den 1. Motorflug der Menschheitsgeschichte!

Foto: © Stadt Leutershausen

Quo vadis Guntia?

8.5.2019

„Guntia“ nannten die Römer ein stattliches Kastell an der Donau – Günzburg heißt die schwäbische Stadt mit den römischen Wurzeln und einer österreichischen Vergangenheit heute. Ihre bewegte 2000-jährige Geschichte präsentiert die Kreisstadt in ihrem Heimatmuseum beim Markgrafenschloss. Allerdings sind Gebäude und Ausstellung in die Jahre gekommen und es steht eine umfassende Sanierung an. Wir wurden daher zur Anfertigung einer museumsfachlichen Machbarkeitsstudie hinzugezogen. Eine spannende Aufgabe, denn das Museum hat definitiv Potential.

Begegnungen_Bewegungen

28.4.2019

Auf die Spuren des jüdischen Lebens im Markt Colmberg in Mittelfranken begibt sich eine von uns konzipierte Ausstellung, die dem Gemeinderat jüngst vorgestellt wurde. Unter dem Motto „Begegnungen_Bewegungen“ sollen die Besucher*innen eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen und die Entstehung, Entwicklung und Auflösung der jüdischen Gemeinde nachvollziehen können. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf einer abwechslungsreichen narrativen Präsentation unter Einsatz von Audio- und Medienstationen, die auch junge Besucher*innen ansprechen.

Abbildung: Historische Karte © Daten: Bayerisches Vermessungsamt

Heimat im Süden

13.4.2019

Die Eröffnung der Ausstellung „Heimat Reloaded – 5 Sinne für die Heimat“ fand zusammen mit der großen Saisoneröffnung aller 7 Freilichtmuseen in Baden-Württemberg – den „7 im Süden“ – im Odenwälder Freilichtmuseum Gottersdorf statt. An 5 interaktiven Stationen in 5 ausgewählten Häusern des Museums können die Besucher bis zum Ende der Freiluftsaison „Heimat“ hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen – und uns ihre ganz eigenen Heimatgefühle mitteilen. Wir sind gespannt auf viele einmalige „Sounds of Heimat“ und die beliebtesten Heimatgerichte!

Leo W. zieht ein

29.3.2019

Wir arbeiten gern im Team! Die Einrichtung einer Ausstellung ist dafür eine willkommene Gelegenheit: Gemeinsam mit Spezialisten, Kolleginnen und Partnern haben wir im Leo-Weismantel-Haus Vitrinen bestückt, Grafik montiert und Bilder gehängt. Jetzt fehlt nur noch die medientechnische Ausstattung, die wir im nächsten Schritt installieren wollen. Zeitdruck besteht nicht – die feierliche Eröffnung mit festlichem Museumsbetrieb ist für den 19., 20. und 21. Juli 2019 vorgesehen.

Interview mit dem Deutschen Kulturrat

26.3.2019

In der April-Ausgabe der Zeitschrift „Kultur & Politik“ – dem Publikationsorgan des Deutschen Kulturrats – erschien auf Seite 9 ein Interview mit Dr. Jochen Ramming zum Thema Scheinselbstständigkeit im Museum. Als stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands freiberuflicher Kulturwissenschaftler setzt er sich seit Jahren für eine Professionalisierung der Branche ein, um dieser Problematik entgegenzutreten. Auch das BfK-Zertifikat „Selbstständig im Museum“ soll dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Selbstständig im Museum

25.3.2019

Seit über 20 Jahren arbeitet frankonzept selbstständig im Museum – daher freuen wir uns sehr über die Auszeichnung unseres Engagements mit dem Zertifikat des Bundesverbands freiberuflicher Kulturwissenschaftler. Es bestätigt unserem Unternehmen eine hohe Professionalität in der Bearbeitung und Abwicklung von Aufträgen für Auftraggeber aus dem Museumsbereich – die aktuell vieldiskutierte Problematik mit der Scheinselbstständigkeit freier Mitarbeiter*innen ist für uns und unsere Partner definitiv kein Thema.

Archaischer Fastnachtsbrauch

3.3.2019

Jedes Jahr an Rosenmontag tragen die unverheirateten Männer von Obersinn einen lichterloh brennenden, tonnenschweren Baumstamm den Brunnberg hinunter. Das „Obersinner Feuerrädchen“ ist einer der wenigen Feuerbräuche, die zur Fastnacht in Spessart und Rhön noch ausgeübt werden – ein wirklich spektakuläres Ereignis! Ein Filmteam begleitete die Veranstaltung und wir werden die Aufnahmen auf einer Medienstation im Leo-Weismantel-Haus präsentieren. Eröffnung ist für Juni geplant.

Karlstadt mehrdimensional

27.2.2019

Zwei Haushälften umfasst der Museumskomplex in Karlstadt. Während die bauliche Sanierung der Hauptstraße 9 rasch vorankommt, haben wir im vergangenen Jahr auch für das bestehende stadtgeschichtliche Museum in der Hauptstraße 11 ein Rahmenkonzept entwickelt. Es will aus beiden Teilen ein Museum schmieden, das einheitlich betreut und betrieben werden kann – und das am Ende die Besucher wirklich begeistert. Am 28. Februar stellten wir das Konzept Stadt (hoch 4). Museum. Karlstadt. im Stadtrat vor. Einstimmig fiel der Beschluss, dieses Konzept weiter zu verfolgen.

Wettlauf ums kulturelle Erbe

30.1.2019

Ende Januar lud die Bayerische Akademie der Wissenschaften zu einer internationalen Tagung unter dem Titel „Kulturerbe als kulturelle Praxis – Kulturerbe in der Beratungspraxis“. Über 60 Wissenschaftler und Kulturberaterinnen kamen nach München, um über die UNESCO-Resolution zum immateriellen Kulturerbe und deren Auswirkung auf die aktuelle Kulturpolitik zu diskutieren. Jochen Ramming beteiligte sich mit einem Vortrag, der die Folgen kompetitiver Förder- und Auszeichnungsprogramme auf die Kulturlandschaft thematisierte und auf deren neoliberale Wurzeln verwies.

Foto: Helmut Groschwitz
 

Top Ten für Augsburg

8.1.2019

Nach einem guten Jahr intensiver Untersuchungen und Vorarbeiten präsentierten wir gemeinsam mit unserem Partner Matthias Henkel am 7. und 8. Januar unseren 10 Punkte-Plan zur Zukunft der Augsburger Museen. Wir besprachen die Ergebnisse mit dem Oberbürgermeister, präsentierten sie in einer Sondersitzung des Kulturausschusses, diskutierten sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kunstsammlungen und stellten sie der Presse vor. Jetzt gilt es in gemeinsamer Arbeit Prioritäten zu setzen und erste Schritte einzuleiten.

Backhaus – Rathaus – Heimatmuseum

18.12.2018

Das Dorfmuseum in Wommelshausen – einem Ortsteil des hessischen Bad Endbach – ist ein klassisches Heimatmuseum: Aus einer privaten Initiative heraus entstanden und von einem Verein getragen zeigt es im ehemaligen Back- und Rathaus den früheren Alltag im Ort. Um Fördermittel zur dringenden Sanierung einwerben zu können, braucht das Museum jetzt ein Konzept, das ihm ein zukunftsweisendes Profil gibt. Doch wo liegt eigentlich die Zukunft des Heimatmuseums? Wir werden darauf jetzt eine Antwort suchen.

„Little Berlin“

2.12.2018

Das Deutsch-Deutsche Museum in dem kleinen Ort Mödlareuth an der bayerisch-thüringischen Grenze erhält in den nächsten Jahren ein neues Ausstellungsgebäude. Derzeit besuchen jährlich 80.000 Menschen die hier erhaltenen Grenzanlagen aus der Zeit der deutschen Teilung. Künftig soll eine Dauerausstellung auf etwa 500 m² historische Hintergründe und persönliche Schicksale erlebbar machen. Wir erhielten den Zuschlag für die wissenschaftliche Konzeption der Ausstellung und der Außenanlagen sowie für die inhaltliche Begleitung des Millionenprojektes.

Gedenken gestalten

21.11.2018

Seit dem Abzug der US-Army ringt die Stadt Augsburg um den richtigen Umgang mit „Halle 116“, einem Kasernengebäude, in dem 1944/45 bis zu 2.000 KZ-Häftlinge untergebracht waren. Aktuell wird der Ankauf der Halle vorbereitet und die Diskussion um die weitere Nutzung gewinnt an Dynamik. Wir moderierten daher im Auftrag des Kulturreferats am 21. November eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bürgerschaft und der Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau. Die Auswirkungen der Veranstaltung waren tags darauf schon im Bauausschuss zu spüren – der umstrittene Bebauungsplan wurde zurückgestellt und soll überarbeitet werden.

Heimat reloaded

19.11.2018

Für das Odenwälder Freilandmuseum Gottersdorf erkunden wir „die Heimat“ in einer partizipativen Ausstellung. Heimat ist veränderlich und multiperspektivisch, Heimat schmeckt, riecht und weckt viele Erinnerungen. Wir sind neugierig, was die Besucher des Freilandmuseums damit verbinden! Schon im April 2019 startet das spannende Ausstellungsprojekt.

Machbar!?

15.11.2018

Trotz exzellenter Expertise im Hinblick auf die Sammlungsqualitäten und hoher Wertschätzung für das Engagement des privaten Conditoreimuseums entschied sich der Kitzinger Stadtrat in seiner Sitzung vom 15.11.2018 gegen eine kommunale Beteiligung an der Weiterentwicklung des Conditoreimuseums. Das in unserer museumsfachlichen Machbarkeitsstudie dargestellte hohe Potenzial stieß auf große Zustimmung, Modelle für die Finanzierung und den Betrieb waren jedoch mit großen Herausforderungen verbunden.

20 Jahre BfK – ein Verband wird erwachsen

11.11.2018

Der Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler feierte am 9. und 10. November auf der MUTEC in Leipzig sein 20-jähriges Bestehen: mit Messestand, Tagung, Podiumsdiskussion und Festempfang. Dabei stellte der Verband auch sein neues Zertifikat „Selbstständig im Museum“ vor. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wir haben natürlich tatkräftig mit angepackt, denn schließlich waren wir von frankonzept Gründungsmitglieder und sind bis heute im Vorstand aktiv. Groß ist er geworden, der BfK